Hitlers Weg zur Macht

Der Weg in die Katastrophe

Der Krieg

Der 20. Juli

Schlussbetrachtung

 

Hitlers Weg zur Macht

11.November 1918. An der Westfront schweigen die Waffen. 2 Tage vorher hatte Kaiser Wilhelm der II. seine Abdankung unterzeichnet, und war nach Holland in das Exil gegangen.

Ein verheerender, über 4 Jahre dauernder Weltkrieg hatte sein Ende gefunden.

10 Millionen Soldaten waren gefallen. Über 20 Millionen waren verwundet. Auch die Bevölkerung hatte, besonders auf dem Balkan, große Opfer bringen müssen.

Weite Landstriche Europas waren durch die Kriegshandlungen verwüstet worden, besonders in Belgien und Frankreich.

Drei große Monarchien waren zerbrochen. Am 12.November dankte Karl der I. von Habsburg ab, und Österreich wurde eine Republik. Der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn zerfiel in seine Einzelteile. Kaum war Wilhelm der II. im Exil, als in Deutschland auch schon die Republik ausgerufen wurde. Am 15.März 1917 dankte Zar Nikolaus der II. ab, und Arbeiter- und Soldatenräte, die sogenannten Sowjets, setzten eine vorerst provisorische Regierung ein.

Am 7.November brach in Petrograd die bolschewistische Revolution aus, und nachdem sie die Macht ergriffen hatten, schloss das nun bolschewistische Russland am 3.März 1918 Frieden mit Deutschland, die inneren Kämpfe zwischen Rot- und Weissarmisten aber sollten noch lange weitergehen.

Zurück zu Deutschland. Nachdem am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterzeichnet worden war, trafen sich die Siegermächte des I. Weltkrieges in Versailles, wo sie ohne Beteiligung der Geschlagenen die Friedensbedingungen aushandelten. In diesem Vertrag war von den gemäßigten Vorstellungen des US-Präsidenten Wilson wenig zu spüren, vielmehr spiegelte er den bitteren Hass der europäischen Siegermächte auf Deutschland wieder.